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Energiewende-machen! Webinar Herbst 2020

Flyer WebinarEnergiewende machen!

Die Energiewende der Bürger*innen: ökologisch, demokratisch, dezentral, solidarisch.

Hier anmelden: https://t1p.de/37uj

10-12 Uhr: Infocafé

Du möchtest Klimaschutz selbst in die Hand nehmen? Du möchtest der Energiewende aktiv neuen Schwung verleihen? Du möchtest Dich informieren, was Bürger*innen bewegen können? Dann ist das Infocafé der ideale Ort für Dich!
Im Infocafé stellen wir, die Energiebürger*innen hinter der Olegeno Oldenburger Energie-Genossenschaft eG vor, was wir bereits gemacht haben, aktuell machen und zukünftig gern machen würden. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Photovoltaik-Projekten.

13-14 Uhr: Energiewende-Werkstatt

Im Anschluss an das Infocafé wollen wir direkt aktiv werden: Was bringst Du an Fähigkeiten mit? Was möchtest Du gerne lernen? Wir können gemeinsam herausfinden, wie Du Dich bei der Olegeno mit Deinen Kompetenzen und nach Deinen Wünschen und Bedürfnissen ehrenamtlich einbringen kannst. In dieser Werkstatt wollen wir eine Plattform bieten, in der sich Neue und bereits in der Olegeno Aktive miteinander vernetzen und sich kennenlernen können.

Lust, dabei zu sein? Dann melde Dich hier an: https://t1p.de/37uj

Kosten fallen für Dich keine an.

Das lief 2019/2020: Das Wichtigste aus der Generalversammlung

Fotocollage aus dem PolyMit der Generalversammlung am 30. September haben wir die genossenschaftlichen Prinzipien auch in Zeiten der Pandemie in Ehren gehalten. In einer charmanten Mischung aus Distanz-Clubkultur im Polyester und Videokonferenz konnte das höchste Gremium der Olegeno die notwendigen Beschlüsse fassen. Danke, Polyester! Entsprechend der gesetzlichen Regelungen hatte der Aufsichtsrat bereits im Sommer den Jahresabschluß der Buchhaltung abgesegnet. Was wir in der Generalversammlung nachgeholt haben waren die Entscheidung über den Ausgleich des Verlustes und die Entlastung von Aufsichtsrat und Vorstand. Hier finden Sie die Bilanz mit unseren Erläuterungen.

Danksagung am Anfang. Alle Mitarbeiter*innen unserer Genossenschaft arbeiten ehrenamtlich und leisten in ihrer Freizeit Außerordentliches. Da fällt es schwer, Einzelnen zu danken. Vorstand Sebastian Specht wagte es trotzdem: Zum Beispiel Bärbel & Hannes, die sich in der Buchhaltung mit dem Betrieb der Photovoltaikanlagen ganz neuen Herausforderungen ausgesetzt sahen. Oder Reinhard, der den Bau der Photovoltaik-Anlagen maßgeblich begleitet hat und nun wohlverdient seine Vorstandsmitarbeit beenden wird. Oder Adrian, der parallel zu seiner Masterarbeit an der Konzeption unseres "Energiewende-machen!"-Trainings mitarbeitete. Der Vorstand übergab den Mitarbeiter*innen zum Dank jeweils eine von Claudia Kemfert signierte Ausgabe ihres aktuellen Buches „Mondays for Future”.

Mitgliederentwicklung. Der Bau der ersten Photovoltaik-Anlagen hat unserer Genossenschaft echten Auftrieb verliehen. Das äußert sich an den Mitgliedsaufnahmen der Jahre 2019 und 2020. Die 60 Mitglieder, die wir aufnehmen durften, zeichneten zusammen über 400 Mitgliedsanteile. Ein Wert, der sich vor der Gründungsphase unserer Genossenschaft nicht verstecken muss.

Energievertrieb. Erfreulich für die ökonomische Entwicklung unserer Genossenschaft ist auch der Bereich des Energievertriebs im Verbund der Bürgerwerke eG. Mit dem Jubiläum „5 Jahre Olegeno Bürger-Ökostrom” und dem Beginn des Vertriebs von richtig gutem Bürger-Ökogas haben wir im Berichtszeitraum 2019/20 zwei wichtige Meilensteine erreicht. Nach unseren Auswertungen ist das eine gute Nachricht für die Energiewende in Oldenburg, denn 80% unserer Kundinnen leben im Stadtgebiet und fast 90% der Strom-Wechsler kommen von Stromanbietern zu uns, welche die Energiewende nicht engagiert voranbringen (zumindest nach der Einschätzung von Robin Wood). Schon jetzt sind unsere Gas-Kunden echte Klima-Streber, denn über alle Kundinnen gerechnet liefert die Olegeno bereits fast 23% Ökogas. Der Energievertrieb hält die Olegeno „am Laufen” und hat damit den Bau der Photovoltaik-Anlagen ermöglicht. Die Einnahmen gestatten uns nun wichtige Investitionen in unsere Infrastrukturen und ermöglichen unsere Aktivitäten im Bereich von Schulungen und Beratung.

Erzeugungsanlagen. Das Jahr 2019 war für uns auch in Hinsicht auf Erzeugungsanlagen ein Wendepunkt, denn wir haben unsere ersten zwei Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von zusammen 86,6 kW errichtet. Die Zwei haben bisher schon rund 75 MWh Olegeno-Strom produziert. Da die Anlagen erst im Juli (Feuerwache) und im Dezember 2019 (Mieterstrom Kreyenstraße) ans Netz gingen, konnten sie leider noch nicht ihr volles Potenzial für das Jahr 2019 ausschöpfen. Dafür wurden wir im Frühjahr 2020 mit viel Sonne verwöhnt. Es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass die Olegeno mit der Mieterstromanlage im wahrsten Sinne des Wortes Pionierarbeit leistet, denn das Segment der Mietsgebäude bleibt in der solaren Energiewende stark hinter seiner Kapazität zurück (hauptsächlich bedingt durch das misslungene Mieterstromgesetz). Leider läuft der Einzug in unser Mieterstrom-Projekt „Kreyenstraße” durch die Coronapandemie nur schleppend. Erfreulich ist jedoch, dass sich bisher alle Mieter*innen für unseren Strom-Vom-Dach entschieden haben. In den Bereich „kleine Brötchen backen” fallen die 20 Balkon-PV-Anlagen, bei denen wir 2019 und 2020 die Sammelbestellung organisiert und die Errichtung begleitet haben. Passend dazu haben wir während des Lockdowns vom Frühjahr 2020 zwei gut besuchte Webinare veranstaltet. Vielleicht können wir den womöglich nächsten Lockdown auch über eine neue Veranstaltung versüßen.

Erzeugung Kreyenstrasse

Klimakrise. Ein interessantes Detail aus dem Vorstandsbericht: Nach 2 Jahren Bürger-Ökogas liefern wir „unseren” Haushalten bereits eine ähnlich große Energiemenge Gas (in kWh) wie der 6fachen Anzahl an Haushalten im Bereich Bürger-Ökostrom. Hier deutet sich eine große Aufgabe für uns an: Wie kann die Olegeno die Wärmewende unserer Kunden und Mitglieder begleiten? Die Notwendigkeit dazu ist angesichts der Klimakrise, in der wir uns bereits knietief befinden, klar. Wir haben in den letzten Monaten auch einen Blick auf unseren „Photovoltaik-Projektfriedhof” geworfen: Auf ein umgesetztes Projekt kommen 9-10 erfolglose Projekte. Die Gründe liegen dabei meist in den gesetzlichen Rahmenbedingungen.Trotzdem fragen wir uns: Wie können wir unser Engagement stärker auf Klimaschutz-Wirksamkeit fokussieren? Wir haben Ideen, aber leider keine ehrenamtliche Kapazität. Sprechen Sie uns an, wenn Sie sich in diesem zentralen Bereich der Energiewende engagieren wollen.

Webinar-Flyer

Vielleicht ist die Herbstausgabe unseres "Energiewende machen!"-Trainings (am 14. November von 10-14 Uhr) eine gute Gelegenheit, ihre Genossenschaft etwas besser kennen zu lernen? Hier erfahren Sie mehr über die Möglichkeiten, die uns als Bürgerinnen und Bürgern für den Klimaschutz im Energiesektor zur Verfügung stehen. Schauen Sie rein und kommen Sie mit uns ins Gespräch. Melden Sie sich sofort hier an: https://t1p.de/37uj

Mit freundlichen Grüßen,
Jonas Stührenberg und Sebastian Specht
im Namen von Team und Vorstand der Olegeno

P.S. Das Polyester freut sich in diesen Zeiten ganz besonders über Besucher. Auch ohne Tanz und Tollerei haben Stefan und seine Leute immer einiges zu bieten. Schaut rein:  https://polyester-klub.de

Olegeno kann Kritik an Strompreispolitik der EWE nachvollziehen

In ihrer Pressemitteilung vom 9.12.2017 kritisiert die Gruppe Die Linke/Piratenpartei im Rat der Stadt Oldenburg die von der EWE angekündigten Änderungen in der Tarifstruktur der Stromgrundversorgung. Die EWE hatte angekündigt, die monatlichen Grundpreise in der Grundversorgung um über 22% anzuheben (Nordwest-Zeitung vom 8.12.2017). Die Änderung benachteilige „kleine Haushalte mit geringem Stromverbrauch, in denen oft einkommensschwache Menschen wohnen.“

Die Olegeno Oldenburger Energie-Genossenschaft eG teilt diese Einschätzung und sieht sich damit in der Gestaltung der Tarifstruktur ihres Olegeno Bürger-Ökostroms bestätigt. „Wir halten unsere Grundgebühr bis Ende 2018 konstant bei 8,90 Euro - ohne lange Vertragsbindung mit der Möglichkeit der monatlichen Kündigung.“ versichert Olegeno Vorstand Dr. Christian Lautermann. Er empfiehlt betroffenen EWE-Kunden den Vergleich unter http://www.olegeno.de/strom: „Für eine Reihe kleiner Haushalte sind wir als Ökostrom-Anbieter günstiger.“ ist sich Lautermann sicher.

Auch die Olegeno muss sich bei der Preisgestaltung des Bürger-Ökostroms mit Veränderungen in den Netzkosten auseinandersetzen. „Wir haben uns bewusst dazu entschieden, den Grundpreis so niedrig wie möglich zu halten und einen Teil auf den Arbeitspreis umgelegt.“ erklärt Lautermann und ergänzt: „Wir möchten die Tarifgestaltung unserer Mitbewerber nicht kommentieren, sehen aber in der Grundversorgung ein besonderes Privileg, dass mit sozialer Verantwortung verbunden ist.“

Der Olegeno geht es aber nicht darum billiger zu sein. „Ich halte nicht viel davon über Preise zu reden, ohne gleichzeitig über die Strom-Qualität und die Emissionen klimaschädlicher Gase zu reden.“ ergänzt Christian Lautermann. „Unser Bürger-Ökostrom ist zu 100% aus erneuerbaren Quellen aus Deutschland. Ein wachsender Teil dieser Anlagen befindet sich, wie auch unsere Genossenschaft, in der Hand von Bürgerinnen und Bürgern. Wie will man das mit dem schmutzigen Kohle- und Atom-Strom der großen Energie-Konzerne vergleichen?“

In ihrem Tarif „Olegeno Bürger-Ökostrom Gewerbe“ konnte die Olegeno den Netto-Arbeitspreis zum Jahr 2018 auf 21,99 ct pro kWh reduzieren. In allen anderen Tarifen bleiben die Preise im Jahr 2018 konstant.

 

Olegeno eG:

Die Olegeno Oldenburger Energie-Genossenschaft eG setzt sich im Namen ihrer über 300 Mitglieder für eine zukunftsfähige Energiekultur in Oldenburg und Umgebung ein. Sie plant die Errichtung von Photovoltaik-Anlagen und versorgt ihre Kunden mit Bürger-Ökostrom im bundesweiten Genossenschaftsverbund der Bürgerwerke eG und engagiert sich im lokalen Klimaschutzbündnis „Klima-Allianz Oldenburg“.

 

Kontakt:

Sebastian Specht, 0163-6939966, specht@olegeno.de

 

Weitere Informationen:

Olegeno: http://www.olegeno.de
Olegeno Bürger Ökostrom: http://www.olegeno.de/strom
Olegeno Presseportal: http://www.olegeno.de/presse/

 

Bürgerwerke eG Presseportal: https://buergerwerke.de/presse/

 

Berichterstattung der NWZ:
https://www.nwzonline.de/wirtschaft/weser-ems/oldenburg-anpassung-ab-1-februar-2018-ewe-senkt-strompreis_a_50,0,1322681126.html (09.12.2017)

Kritik der Gruppe Die Linke/Piratenpartei im Rat der Stadt Oldenburg:
https://www.nwzonline.de/oldenburg/wirtschaft/oldenburg-kritik-an_a_50,0,1434850318.html (11.12.2017)

 

Klimapolitik: Warten auf Godot?

Liebe Olegeno-Mitglieder,
liebe Kundinnen und Kunden,
liebe Freundinnen und Freunde,

Nachdem Umwelt- und Klimafragen in den Wahlkämpfen der letzten Monate keine große Rolle spielten, geben auch die Sondierungsgespräche im Bund keinerlei Anlass zu übertriebener energiepolitischer Hoffnung. Unter einer Reihe trüber Vorzeichen beginnt nun in Bonn die 23. UN-Klimakonferenz. Hoffen wir, dass die Anreise der deutschen Delegation mit der Bahn nicht das ambitionierteste Signal bleibt.

Ich gebe es zu: Der letzte Satz war etwas zynisch. Zynismus hilft jedoch nicht bei der Beantwortung der anstehenden Fragen. Wir als Olegeno haben daher ein paar Ideen und Termine zusammengestellt, die mir und Ihnen sicher etwas Hoffnung machen.

Als erste Sofort-Maßnahme empfehle ich Ihnen am Freitag, dem 8. November, den Besuch der Laternen-Demo „Wir leuchten fürs Klima!“. Um 17:30 Uhr geht es auf dem Julius-Mosen-Platz los und endet mit einem gemeinsamen Picknick. Wir werden mit Olegeno-Laternen und Picknick-Utensilien dabei sein und mit gleichgesinnten Oldenbürger_innen die Frage stellen: Wann geht Oldenburg ein Licht auf?

Power To ChangeAuch der Kinofilm „Power To Change!“ wird Sie motivieren und den energiepolitischen Blues vertreiben. Auf Einladung der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg werden wir am Mittwoch, dem 15. November, ab 18 Uhr im Rahmen der Filmvorführung im Cine k bei Finger-Food und Getränken die Olegeno vorstellen. Schicken Sie zur Anmeldung einfach eine kurze Mail an arp@kirche-oldenburg.de oder geben Sie mir Bescheid.

Den größeren gesellschaftlichen Rahmen nimmt unser Aufsichtsrat Dr. Ulrich Schachtschneider am 28. November in den Blick. Im Rahmen der Klima-Allianz-Oldenburg und der Ringvorlesung „Energie- und Verkehrswende“ stellt er sein Konzept eines Ökologischen Grundeinkommens zur Diskussion.

Neu auf unserer Website: Das Thema Mini-PV. Studierende der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg haben sich für uns mit den kleinen Solar-Kraftwerken für den Balkon beschäftigt. Herausgekommen ist eine Info-Broschüre und ein kleiner Animationsfilm als Appetit-Happen zum Thema. Das eigens dafür komponierte Olegeno-Thema müssen Sie sich unbedingt anhören...

Interkulturelle Elektronik

Auch aus unserer Bürgerwerke-Gemeinschaft gibt es Neuigkeiten, die hoffnungsvoll stimmen: Auf der Basis von inzwischen 71 Mitgliedsgenossenschaften, immer mehr zufriedenen Strom-Kunden und tollen Auszeichnungen (zuletzt gab es ein sehr gut von Öko-Test und das Grünstrom-Label der Umweltverbände) setzen die Bürgerwerke mit einer Wachstumsfinanzierung zum Sprung an. Machen Sie mit und investieren Sie bei der Crowdfunding-Aktion 500 € oder mehr in die Bürgerwerke. Lassen Sie uns gemeinsam eine erneuerbare, dezentrale und demokratische Energieversorgung „von unten“ aufbauen. Schauen Sie sich das großartige Video an, in dem auch Olegeno Mitglied und Bürger-Ökostrom Kundin Claudia Kemfert zu Wort kommt.

Crowdfunding Video 

Ob Reformation, Rebellion oder Revolution: Unsere Gesellschaft braucht auch jenseits der Wahlen immer wieder Impulse von uns Bürgerinnen und Bürgern. Daher möchten wir Sie zum Schluss noch bitten, das Generationen-Manifest zu unterstützen.

 

Mit freundlichen Grüßen,

Sebastian Specht
im Namen von Team und Vorstand der Olegeno

P.S. Menschen wie unsere Bürger-Ökostrom Kundin Stefanie Coors sind für uns als Genossenschaft ein Grund zur Hoffnung. Sieht bezieht Ihren Bürger-Strom aus erneuerbaren Quellen und bringt damit unsere Genossenschaft hier in Oldenburg voran.

Stefanie Coors von Veggiemaid

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