Aktuelles

Erster Teil des Gutachtens der Stadt Oldenburg vorgestellt

Der erste Teil des Gutachten, in dem die Stadt Oldenburg ihre Möglichkeiten und Chancen prüfen will, die sich mit einer Neuvergabe der Konzession für Oldenburg ergeben, wurde am 5. September im Ausschuss für Finanzen und Beteiligungen erstmals vorgestellt. Darum hier ein Terminhinweis in eigener Sache: Am Freitag, dem 28. September, wird um 15:30 Uhr im Technischen Rathaus (Industriestraße 1, 26121 Oldenburg) diese Vorstellung fortgesetzt. Die Sitzung bietet im Rahmen einer Bürgerfragestunde auch die Möglichkeit, weitere Fragen zur Studie zu stellen.

Die Studie von Rödl & Partner zeigt bisher, dass es für die Stadt neben einer Fortführung mit der EWE sinnvolle Alternativen gibt, insbesondere die Übertragung an andere Bewerber_innen, also beispielsweise an die Olegeno und das Betriebsführungsmodell. Beim Betriebsführungsmodell übernimmt die Stadt die Mehrheit an einer Netzgesellschaft, gibt aber den Betrieb und die damit verbundenen Risiken an einen erfahrenen Dritten ab. Hierbei kommt das Gutachten auch im Punkt „Wirtschaftlichkeit" zu einer durchaus positiven Bewertung, das zeigt wie die Netzbetreiber_innen von der Wertschöpfung aus dem Netzbetrieb profitieren können.

Wichtig auch, dass die Gutachter der Treuepflicht der Stadt gegenüber der EWE durch die Verbandsmitgliedschaft eine Absage erteilen. Die Gutachter_innen bestätigten, dass es allein schon aus kartellrechtlichen Gründen einen offenen Wettbewerb geben muss und eine der nächsten Aufgaben der Politik die Aufstellung eines Kriterienkatalogs für die Bewertung der Bewerber_innen sei.

Eintrag ins Genossenschaftsregister: Ein kleiner Grund zu feiern


Foto: J. Giesemann, CC-BY-SA 3.0

„Die Stadt und die ganze Region haben es gemeinsam in der Hand, mit Energie-Genossenschaften und den an ihnen beteiligten Bürgern, die Energieversorgung dezentral zu gestalten.“ – damit hieß Georg Litmathe, Verbandsdirektor des Genossenschaftsverbandes Weser-Ems, die Olegeno auf unserer Infoveranstaltung am 15.06. im Kreise der Genossenschaften willkommen. Denn nach Prüfung und einiger Bürokratie wurde die Olegeno Oldenburger Energie-Genossenschaft eG ins Genossenschaftsregister eingetragen. Das „i.G.“ ist also weg, das Logo überarbeitet, aber dennoch ist das nur ein kleiner Schritt in Richtung unserer großen Ziele.

Aber da eine Genossenschaft von Engagement und Gemeinschaft lebt wollen wir diese Etappe feiern: Am Freitag, den 13.07.2012 laden wir alle Genoss_innen, Helfer_innen, Begleiter_innen und Interessent_innen zu 19:30 Uhr ins Café Herz, um anzustoßen, Ideen zu sammeln und Danke zu sagen (wir bitten um Rückmeldung bis zum 09.07.).

Mehr dazu:

Ein Gewinn für alle: Genossenschaftsmodelle für die Energiewende

Flyer Veranstaltung„Es ist möglich, Begeisterung zu schaffen, wenn Menschen persönlich beteiligt werden.“ Als Fan von Genossenschaften outete sich jüngst Bundeskanzlerin Angela Merkel mit diesem Satz. Den Ball nehmen wir gerne auf und laden zu unserer nächsten Infoveranstaltung am Freitag, den 15.06.2012 um 19 Uhr im Oldenburger Kulturzentrum PFL ein. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Die Olegeno stellt sich vor“ ist Georg Litmathe, Verbandsdirektor des Genossenschaftsverbandes Weser Ems, eingeladen, die große Bedeutung von genossenschaftlich ausgerichteten Modellen für den Umbau der Energiewirtschaft vorzustellen. Neben Litmathe nehmen Luise Neumann-Cosel, Vorstand von BürgerEnergie Berlin und von der Oldenburger Energie-Genossenschaft (Olegeno) der Aufsichtsratsvorsitzende Prof. Dr. Niko Paech sowie Vorstand Meendert Buurman an der Podiumsdiskussion teil.

„Wir kaufen unser Stromnetz“, lautet die Botschaft von Luise Neumann-Cosel. Die in Gründung befindliche Genossenschaft BürgerEnergie Berlin will das Stromnetz der Bundeshauptstadt übernehmen und in einem bürgereigenen Energiekonzern betreiben.

Dieses Ziel möchte auch Niko Paech, Aufsichtsratsvorsitzender der Olegeno für Oldenburg erreichen: „Es geht nicht nur um Energie in Bürgerhand, sondern auch darum, den monetären Gewinn der Olegeno, in einen sozialen Gewinn umzuwandeln“, hebt Paech, einer der bedeutendsten deutschen Wachstumskritiker, die gesellschaftspolitische Bedeutung der Olegeno hervor. Meendert Buurman stellt heraus, dass bundesweit Genossenschaften Geschichte schreiben: „Damit setzen wir ein starkes und weithin sichtbares Zeichen für eine bürgereigene und zukunftsfähige Energieversorgung auch in Oldenburg.“

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Download: Flyer für die Veranstaltung (PDF, 48,6 KB)

Akademieabend: „Energiegenossenschaften gründen - ein Beitrag zur Energiewende“

Die Historisch-Ökologische Bildungsstätte (HÖB) in Papenburg lädt am Donnerstag, den 19. April 2012 um 19:00 Uhr zu einem Akademieabend unter dem Titel „Energiegenossenschaften gründen - ein Beitrag zur Energiewende“.

Mit den Referenten Ralf Peter Janik (Genossenschaftsverband Weser-Ems), Jan Middelberg (Oldenburger Energie-Genossenschaft eG i.G.) und Otto Merkers (Vorstand Energiegenossenschaft Emstal eG, angefragt) werden die Chancen für viele Kommunen und Bürger_innen beleuchtet, mit Energiegenossenschaften selbst aktiv zu werden. Die Vorteile solcher Energiegenossenschaften liegen in der Dezentralisierung und Demokratisierung der Energieversorgung. Die Zahl der Energiegenossenschaften ist in den letzten 5 Jahren stark gestiegen, insgesamt gibt es heute 46 solcher Genossenschaften im Raum Weser-Ems. Wie und unter welchen Voraussetzungen solche Energiegenossenschaften gegründet werden können, wollen wir anhand von konkreten Beispielen an diesem Abend aufzeigen. Der Genossenschaftsverband Weser-Ems hat ein Konzept zur Gründung von Bürger-Energie-Genossenschaften entwickelt und wird an diesem Abend einen Überblick über die Gründung und den Betrieb von Energiegenossenschaften geben. Anhand von Beispielen aus der Region soll gezeigt werden, wie sich solche Energiegenossenschaften in der Praxis bewähren.

Leitung: Kathrin Klaffke, Dr. Thomas Südbeck. Mehr Informationen und Anmeldung auf hoeb.de.

Teutoburger Energie-Netzwerk eG als technische Kooperationspartnerin vorgestellt

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Die Oldenburger Energie-Genossenschaft eG i.G. stellt sich vor“ am 09. März in der Jade Hochschule hat sich die Teutoburger Energie Netzwerk eG (TEN) als technische Kooperationpartnerin für den Fall einer Übernahme des Oldenburger Strom- und Gasnetzes durch die Oldenburger Energie-Genossenschaft eG i.G.

Helmut Eicker, der Vorstandsvorsitzende der TEN, machte deutlich, dass ein Netzbetreiberwechsel von der technischen Seite für die Strom- und Gaskund_innen nicht spürbar werde. Der Vorstand und der Aufsichtsrat der Olegeno hätten ihn mit ihren Argumenten und Zielen überzeugt, deshalb stehe die TEN für den Fall einer Übernahme des Oldenburger Strom- und Gasnetzes als Lizenzgeberin bereit.

TEN eGDie TEN ist ein Zusammenschluss von Elektrizitätsgenossenschaften, die teilweise seit 1920 in den Gemeinden Bad Laer, Glandorf, Hagen a.T.W. und Hilter a.T.W bestanden. Sie betreibt dort verschiedene Gas-, Wasser- und Stromnetze und versorgt mehr als 25.000 Haushalte, Unternehmen und Großabnehmer mit Strom, Gas und Fernwärme - alles unter dem Leitbild Erneuerbarer Energie, mit dem Ziel „100%- ErneuerbareEnergienRegion“.

Mehr: Pressemitteilung „Riesen-Chance für die Demokratisierung der Energielandschaft“

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