Aktuelles

7. Generalversammlung

Unsere 7. Generalversammlung findet am Freitag, dem 10.07.15, um 18:00 Uhr im Café Herz statt. Themen sind unter anderem der Jahresabschluss 2014 und der aktuelle Stand unserer Arbeitsbereiche. Schauen Sie doch gerne vorbei. Denken Sie daran: Als Mitglied der Genossenschaft müssen Sie sich unter Umständen ausweisen, um ihr Stimmrecht wahrnehmen zu können. Es ist auch ein gutes Zeichen, dass wir nicht mehr alle Gesichter kennen...

Olegeno im Juni 2015

Das nächste Austauschtreffen am Mittwoch dem 17. Juni um 19 Uhr ist eine gute Gelegenheit, um Einblicke in unsere aktuelle Arbeit zu neuen Solar-Anlagen und für mehr Energie-Sparen zu gewinnen. Wir treffen uns im 2. Stock der Polygenos Kulturräume eG, Am Stadtmuseum 15, 26121 Oldenburg.

Wir sind auch auf den Oldenburger SonnenTagen am 19. und 20. Juni anzutreffen. Sie sollten sich auf jeden Fall unseren neuen Stand ansehen, denn der ist garantiert etwas ganz Besonderes...

 

Präsentation der neuen Strategie – Generalversammlung am 1. Dezember

Auf der letzten Generalversammlung hat die Olegeno einige Ideen vorgestellt, wie sie die Bürgerenergiewende in Oldenburg angehen will. Im Frühling und Sommer folgte dann ein bundespolitisches Hickhack um die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes, das die gesamte Bürgerenergie-Szene verunsichert hat. Das am 1. August in Kraft getretene neue EEG hat die erhofften Handlungsspielräume für Energiegenossenschaften dann sogar noch weiter geschmälert als befürchtet. Die Arbeit für Energiegenossenschaften wird schwieriger, wie ein aktuelles Positionspapier des Forschungsprojektes EnGeno aufzeigt.

Vor diesem Hintergrund hatte das Bündnis BürgerEnergie am 17./18.10. zum 1. Bürgerenergie-Konvent eingeladen, auf dem auch die Olegeno vertreten war. Dort wurde über die weiterhin bestehenden Möglichkeiten debattiert, wie man im Rahmen des EEG aktiv werden kann – aber auch darüber hinaus. Für das Vorhaben vieler Energiegenossenschaften, nachvollziehbare regionale Ökostromprodukte anzubieten, gibt es eine kleine Hoffnung: Im EEG wird eine entsprechende Verordnung angekündigt. Ob und wann das von einschlägigen Ökostromunternehmen ausgearbeitete Konzept umgesetzt wird, ist noch völlig offen. Doch wie viele andere Bürgerenergie-Aktive will auch die Olegeno nicht abwarten, sondern anpacken.

Daher haben unsere Arbeitsgruppen in den letzten Monaten innovative Vorhaben entwickelt, die bald umgesetzt werden sollen. Was genau wir vorhaben und wie die Oldenburger mitmachen können, die Energiewende vor Ort zu gestalten, das verraten wir unseren Genossen auf unserer Generalversammlung am 1. Dezember.

Auch ohne Netz setzen wir unseren Einsatz für die lokale Energiewende fort

Volle Kraft voraus“ width=Die Oldenburger Energienetze transparent und demokratisch betreiben und die daraus resultierenden Gewinne sinnvoll innerhalb der Stadtgrenzen investieren. So kann man in Kurzform die ambitionierten Ziele beschreiben, die im Herbst 2011 zur Gründung der Olegeno führten. Für uns als Team und Vorstand beherrschte dieses Projekt über zwei Jahre den Alltag. Mit Informationsveranstaltungen und engagierter Öffentlichkeitsarbeit ist es gelungen, über 300 Bürgerinnen und Bürger zu überzeugen, mit jeweils einem oder mehreren Anteilen Mitglied unserer Energie-Genossenschaft zu werden. Nach ausführlicher Vorbereitungszeit konnten wir im vergangenen Herbst ein über 300 Seiten starkes Angebot für das Oldenburger Strom- und Gasnetz abgeben. Für die Finanzierung der Netze lagen uns Zusagen von drei namhaften Unternehmen, u.a. die Elektrizitätswerke Schönau (EWS), vor.

Am Montag traf der Stadtrat schließlich seine finale Entscheidung. Das Votum für die EWE Netz GmbH konnte uns nach den Entwicklungen der letzten Wochen nicht mehr überraschen. Diese Entscheidung bedauern wir sehr. Wir sind uns sicher, dass wir im Gesamtpaket für die nächsten 20 Jahre das weitaus attraktivere Angebot für die Stadt und die Bürger abgegeben haben.

Trotzdem gehört es sich nach einem so langen Verfahren, das Ergebnis zu akzeptieren und unserem Mitbewerber zu gratulieren. Das verknüpfen wir sogar mit einem Angebot: „Kopieren ist in diesem Fall nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht. Wir würden uns freuen, wenn die EWE unser Konzept oder wenigstens Teile davon umsetzen würde.“

Auch wir bleiben am Ball! Unseren Einsatz für die lokale Energiewende setzen wir fort. Da trifft es sich gut, dass mit Dr. Christian Lautermann, Mitarbeiter am Lehrstuhl für Unternehmensführung und betriebliche Umweltpolitik und Vorstandsmitglied des Oldenburg Center for Sustainability Economics and Management (CENTOS) an der Universität Oldenburg, kürzlich unser Vorstand erweitert werden konnte. „Schon jetzt freue ich mich auf die Herausforderung, mit vielen Olegeno-Aktiven aus Vorstand, Aufsichtsrat und neuen Arbeitsgruppen im Laufe des Jahres 2014 ein zukunftsfähiges Geschäftsmodell für die Olegeno aufzubauen und damit die Bürgerenergiewende in Oldenburg voranzubringen.“

Dr. Christian LautermannDie neuen konkreten Tätigkeitsfelder der Olegeno werden wir in den kommenden Wochen erarbeiten und auf der Generalversammlung vorschlagen. Übrigens, über neue engagierte Mitstreiter_innen freuen wir uns weiterhin. Interesse? Einfach Kontakt aufnehmen!

An dieser Stelle danken wir allen Mitgliedern und engagierten Mitstreiter_innen! Ein ganz besonderer Dank gilt auch allen anderen Unternehmen und Energiegenossenschaften, die uns jederzeit mit Rat und Tat zur Seite standen. Ausdrücklich hervorzuheben sind die Elektrizitätswerke Schönau, die uns in der Bewerbungsphase mit einem großzügigen Sponsoringvertrag unter die Arme gegriffen haben.

Die Leitstelle bleibt in Oldenburg

In einem Artikel der NWZ vom 13. Januar wird gemutmaßt, dass im Falle der Konzession für die Olegeno die Leitstelle von Oldenburg nach Hagen a.T.W. verlegt werden könnte. Außerdem wird über den Einsatz von Subunternehmern spekuliert. Dazu nimmt der Vorstand der Olegeno wie folgt Stellung:

Da die Teutoburger Energie Netzwerk eG bekanntermaßen technischer Kooperationspartner der Olegeno ist, wird sie uns für eine Übergangsphase mit ihrem technischen Know-How zur Verfügung stehen. Wenn aus dieser Tatsache heraus gemutmaßt wird, dass die Leitstelle nach Hagen a.T.W. verlegt wird, liegt hier ein Irrtum vor. Einer solchen Interpretation müssen wir deutlich widersprechen. Leider wird insgesamt durch den NWZ-Beitrag dieser falsche Eindruck vermittelt. Dass bei einem Newcomer im Netzbetrieb ein technischer Kooperationspartner übergangsweise Kapazitäten für den Betrieb zur Verfügung stellt, ist hingegen ein gewöhnlicher Vorgang. Ebenfalls für eine Übergangszeit kann es in einzelnen Bereichen punktuell zum Einsatz von Subunternehmern kommen, bis eine ausreichende Festeinstellung durchgeführt wurde.

Die lokale Wertschöpfung vor Ort zu belassen ist ein Unternehmensleitsatz der Olegeno. Das schließt im Falle der Konzession für die Oldenburger Energienetze nicht nur den Erhalt und Ausbau von Arbeitsplätzen vor Ort, sondern auch die Gewinne aus dem Netzbetrieb ein. Letzteres wäre ein Novum für Oldenburg.

Wie wir schon in unserem letzten Kommentar dargestellt haben, sehen wir uns an die uns auferlegte Verschwiegenheit gebunden. Unser Angebot schon jetzt zu veröffentlichen, haben wir ja bereits angeboten. Darum ist es bedauerlich, wenn auf anderem Weg kleine Aspekte in die Öffentlichkeit gebracht werden, ohne dass wir angemessen reagieren können und ohne dass der Gesamtkontext deutlich wird.

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